Pflanzenbau

Infos rund um den Pflanzenbau - von A wie Anbauhinweise bis Z wie Zwischenfrucht.

Meldungen

Ausnahmeregelung
Futtergewinnung von brachliegenden Flächen erlaubt

Ausgetrockneter Boden

Aufgrund des Futtermangels infolge anhaltender Trockenheit hat das Staatsministerium eine allgemeine Freigabe zur Nutzung von brachliegenden Flächen zur Futternutzung erteilt. Landwirtschaftlichen Betriebe im Landkreis Kitzingen dürfen sowohl Brachflächen, die als Ökologische Vorrangflächen dienen, als auch andere Brachflächen zur Futtergewinnung nutzen.  Mehr

Düngeverordnung
Auflagen und Ausnahmen in den roten Gebieten

Panorama Felder und Dörfer

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Durch die Düngeverordnung werden die Landesregierungen verpflichtet, in Gebieten mit einer hohen Nitratbelastung des Grundwassers - sogenannte rote Gebiete - per Landesverordnung mindestens drei zusätzliche Auflagen bei der Düngung zu erlassen. Betriebe in wenig belasteten Gebieten - sogenannte grüne Gebiete - können im Gegenzug Erleichterungen erhalten.   Mehr

Sperrfristen für die Düngerausbringung

Tabellarische Darstellung der Sperrfrist. Ausbringung nicht erlaubt: Ackerland von Oktober bis Januar, Grünland von November bis Januar, Festmist von Mitte Dezember bis Mitte Januar, Gemüse von Dezember bis Januar.

Zu unterscheiden sind die Regelungen für Ackerland, Grünland, Kultur und die Düngerart.  Mehr

Sachkundenachweis: Karte beantragen

Vorderseite des Sachkundenachweises Pflanzenschutz

Am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten können Sie Ihren Pflanzenschutz-Sachkundenachweis beantragen. Die bundesweit einheitliche Karte braucht jeder, der Pflanzenschutzmittel anwendet, abgibt oder andere berät.  Mehr

Schwerpunkte

Düngung und gesetzliche Grundlagen

Düngung

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Neben der neuen Düngeverordnung (DüV) sind für bestimmte Betriebe zusätzliche Vorgaben zum Inverkehrbringen von Wirtschaftsdüngern oder zur Erstellung einer betrieblichen Stoffstrombilanz relevant. Nachfolgend die wichtigsten Vorgaben im Verlauf der Düngesaison.   Mehr

Gewässerschutz

Zustand der Oberflächenwasserkörper im Landkreis Kitzingen

Eine Erhebung des Wasserwirtschaftsamtes Aschaffenburg zur Gewässergüte im Landkreis Kitzingen ergibt: Die Oberflächengewässer im gesamten Landkreis zeigen einen relativ einheitlichen Zustand mit geringen räumlichen Qualitätsunterschieden.
Analysiert wurde die Wasserqualität anhand von Messkriterien, die die Wasserrahmenrichtlinie zur Vorgabe macht, wie z. B. Sauerstoffbelastung durch organische Stoffe, Fischbestand, Veränderungen der Gewässerstruktur, pflanzlicher Aufwuchs und Nährstoffgehalt. 

Nachfolgend die Ergebnisse und sich daraus ergebenden Einsichten für die landwirtschaftliche Nutzung:

Gewässergüte im Landkreis Kitzingen pdf 3,1 MB

LVFZ Schwarzenau aus der Vogelperspektive
Demonstrationsbetrieb im Landkreis Kitzingen

Die EU-Wasserrahmenrichtlinie will bis spätestens 2027 für die Gewässer einen guten ökologischen Zustand erreichen. Die Landwirtschaft ist dabei gefordert, ihren Nährstoffeintrag zu reduzieren. Ein Betrieb im Landkreis steht beispielhaft für einen nachhaltigen, ressourcenschonenden Umgang mit Gewässern, Grundwasser, Boden und Klima.   Mehr

Gewässerrandstreifen auf Feld
Wasserberatung in Unterfranken

Die Wasserberater informieren Landwirte über die regionalspezifischen Gewässerqualitäten, eine gewässerschonende Bewirtschaftung von Äckern und Wiesen sowie Fördermöglichkeiten. 

Informationen und Ansprechpartner - AELF Karlstadt Externer Link

Natur- und Bodenschutz

Artenvielfalt: Biene in einem Wildacker

Der Schutz des Bodens vor Wasser- und Winderosion ist den Landwirten im Landkreis Kitzingen ein Anliegen, ist der doch die Grundlage für den Pflanzenbau.
Agrarumweltmaßnahmen, die Pflege von Hecken und Streuobstwiesen schützen und bewahren unsere Tier- und Pflanzenwelt. 

Erosionsschutzverordnung - Staatsministerium Externer Link

Institut für Agrarökologie - LfL Externer Link

Wildlebensraumberatung in Unterfranken

Feldhase

© M. Schäf

Der Wildlebensraumberater ist Ansprechpartner für Landwirte, Jäger und Jagdgenossen in Unterfranken. Ziel ist, Lebensräume für Wildtiere in der Agrarlandschaft zu verbessern und zusammen mit den Beteiligten praktikable Lösungen zu finden. 

Infos und Ansprechpartner - AELF Karlstadt Externer Link